Wie können moderne Technologien der Wohnungswirtschaft dabei helfen, Prozesse effizienter zu gestalten und ihren Bewohnern mehr Service und Sicherheit zu bieten? Darüber informierten sich gestern rund 30 Gäste vornehmlich aus der Wohnungswirtschaft beim „Innovationsfrühstück“ von casenio und KIWI. Tim Lange (casenio) und Karsten Nölling (KIWI) führten den Nutzen ihrer Systeme am praktischen Beispiel in der OTB-Musterwohnung „Ermündigung“ in Berlin-Marzahn vor und demonstrierten, wie das intelligente Komfort- und Hilfesystem casenio und das schlüssellose Türzugangssystem KIWI in der Praxis funktionieren und welchen Nutzen sie der Wohnungswirtschaft bringen.

Wie wichtig technische Hilfen angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung in Deutschland werden, betonte Gastreferentin Anne-Caroline Erbstößer von der Technologiestiftung Berlin. Bisher seien viel zu wenig Wohnungen altersgerecht eingerichtet, zudem wollten die meisten Älteren lieber zuhause wohnen bleiben, statt in eine altersgerechte Wohnung umzuziehen.

Einig waren sich alle Teilnehmer darüber, dass insbesondere in Regionen, wo anders als in Berlin das Wohnungsangebot größer ist als die Nachfrage, neue Ideen gefragt seien. Wer hier Mieter halten oder dazu gewinnen wolle, müsse ihnen einen Mehrwert bieten. Ob in ihrem individuellen Fall ein intelligentes Hilfe- und Komfortsystem oder ein schlüsselloses Türzugangssystem ihren Mietern einen solchen Mehrwert bieten würden, konnten die Teilnehmer sich auf dem Heimweg überlegen.

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